a) Kulturstufenmodell
Kulturstufenmodell
Das Team ist der Boss
Gelingendes Miteinander ist Weg und Ziel zugleich. Gute Methoden und Tools erleichtern die Selbstorganisation eines Teams erheblich. Rege dein Team zu ersten Schritten in diese Richtung an und erlebe den Unterschied.
Nach dem Kulturstufenmodell gibt es drei unterschiedliche Kulturstufen in Systemen. Sie zeigen den schrittweisen Weg vom Gegeneinander zum Miteinander auf. Die Kultur der Gemeinschaften entwickelt sich schrittweise dahingehend, dass der Mensch seine Menschlichkeit immer besser leben kann. Organische Selbststeuerung ist nur auf der letzten dieser drei Kulturstufen möglich. Die Kulturstufen bauen aufeinander auf und jede dieser drei Kulturen hat eine konstruktive und eine destruktive Phase. Wir ahnen, dass wir mit Dominanz - der dunklen Seite der Macht - heute selten Gutes erreichen. Doch in anarchistischen und chaotischen Zeiten schafft brutale Stärke oft die erste Ordnung. Boss wird das stärkste Individuum, später die stärkste Gruppe und danach die stärkste Institution. Doch im Lauf der Zeit muss eine dominante Kultur von der Kultur der Funktionalität abgelöst werden, weil sie sonst an der Komplexität der Strukturen zerbricht, die sie selbst erschaffen hat. Das ist auch auf der nächsten Stufe so. Die Kultur der Funktionalität funktioniert nicht mit persönlicher Stärke, sondern mit Regeln und Gesetzen. Damit bringt sie eine leistungsfähigere und deshalb günstigere Ordnung hervor. Nicht mehr die Starken dominieren, sondern die Logik, die Technik, die Wissenschaften und das Rechtswesen bestimmen die Organisation. Das Zeitalter der Erfindungen, der Ingenieurskunst und der Forscher hat begonnen. Gut „funktionierende“ Menschen schaffen zusammen einen neuen Wohlstand. Doch glücklich werden sie kaum, denn sie arbeiten nicht für sich und ihre Ziele, sondern für Geld. Arbeit und Leben erscheinen wie zwei Paar Schuhe. Und die Basis der Funktionalität sind meist immer noch alte hierarchische Strukturen der Dominanz. Heute leben wir vermehrt in der späten Phase der Kultur der Funktionalität. Sie hat ihren Zenit vielerorts bereits überschritten und dort können wir selbst mit noch mehr Regeln und Verordnungen das immer komplexer werdende Miteinander nicht mehr richtig regulieren, weder in privaten noch beruflichen oder gesellschaftlichen Kontexten. Was wären jetzt der nächste Schritt? Die nächste Kultur ist die des sich wechselseitig unterstützenden Miteinanders. Es ist die Kultur der gelebten Fürsorglichkeit. Wir unterstützen andere auf ihren Wegen und bei ihren Arbeiten und wir werden von anderen bei unseren Arbeiten und Zielen unterstützt. Leicht können wir gemeinsame Ziele definieren und erreichen. Wir haben ein gutes Gespür von uns und den anderen. Hier herrscht Vertrauen und Inspiration, denn Scham gehört der ersten und Schuld der zweiten Kulturstufe an. Auf der Kulturstufe der Fürsorglichkeit verschränken wir flexibel unsere Stärken und Schwächen, um gemeinsam stark auftreten zu können. Arbeit und Leben wird nicht mehr künstlich getrennt. „Arbeit“ ist unsere Wirksamkeit und Anteilnahme und damit ein guter Teil unseres Lebens. Wir „leben uns aus“, sagt man ja so. Wenn wir den Schritt in diese fürsorgliche Kultur nicht machen, wird es schnell wieder bergab gehen. Zusammenarbeit scheiterte dann letzten Endes an der Individualität, die auf der funktionalen Kulturstufe naturgegeben immer stärker werden würde. Leider kann die Kultur der Funktionalität nicht mir Individualität umgehen. Dort, wo die Zusammenarbeit scheitert, findet such das System bald in der Kultur der Dominanz oder sogar im Chaos wieder. Doch gehen wir einfach mutig voran, dann werden selbstbestimmte Individuen frei zu selbstorganisierten Teams und Projekten zusammenkommen und so zeichnet sich die Evolution des Miteinanders als friedliche (R)evolution der Herzen ab. Selbstorganisation auf der Ebene eines Teams ist nicht schwer, doch das gilt nur für Teams, die sich innerhalb der Kultur der Fürsorge bewegen. Deshalb ist die erste Aufgabe der Wechsel in die Kultur der Fürsorge.
1 . Die Kultur der Dominanz Dominanz der starken Menschen und Institutionen 2 . Die Kultur des Funktionalität Dominanz der Regeln 3 . Die Kultur der Fürsorge Dominanz des Herzens
2. Pyramide  (funktionale Ordnung) 3. Herz (fürsorgliche Ordnung) 1. Keule  (dominante Ordnung)
Kulturstufenmodell
2. Pyramide (funktionale Ordnung)
3. Herz (fürsorgliche Ordnung)
1. Keule (dominante Ordnung)
a) Kulturstufenmodell
Nach dem Kulturstufenmodell gibt es drei unterschiedliche Kulturstufen in Systemen. Sie zeigen den schrittweisen Weg vom Gegeneinander zum Miteinander auf. Die Kultur der Gemeinschaften entwickelt sich schrittweise dahingehend, dass der Mensch seine Menschlichkeit immer besser leben kann. Organische Selbststeuerung ist nur auf der letzten dieser drei Kulturstufen möglich. 1 . Die Kultur der Dominanz Dominanz der starken Menschen und Institutionen 2 . Die Kultur des Funktionalität Dominanz der Regeln 3 . Die Kultur der Fürsorge Dominanz des Herzens Die Kulturstufen bauen aufeinander auf und jede dieser drei Kulturen hat eine konstruktive und eine destruktive Phase. Wir ahnen, dass wir mit Dominanz - der dunklen Seite der Macht - heute selten Gutes erreichen. Doch in anarchistischen und chaotischen Zeiten schafft brutale Stärke oft die erste Ordnung. Boss wird das stärkste Individuum, später die stärkste Gruppe und danach die stärkste Institution. Doch im Lauf der Zeit muss eine dominante Kultur von der Kultur der Funktionalität abgelöst werden, weil sie sonst an der Komplexität der Strukturen zerbricht, die sie selbst erschaffen hat. Das ist auch auf der nächsten Stufe so. Die Kultur der Funktionalität funktioniert nicht mit persönlicher Stärke, sondern mit Regeln und Gesetzen. Damit bringt sie eine leistungsfähigere und deshalb günstigere Ordnung hervor. Nicht mehr die Starken dominieren, sondern die Logik, die Technik, die Wissenschaften und das Rechtswesen bestimmen die Organisation. Das Zeitalter der Erfindungen, der Ingenieurskunst und der Forscher hat begonnen. Gut „funktionierende“ Menschen schaffen zusammen einen neuen Wohlstand. Doch glücklich werden sie kaum, denn sie arbeiten nicht für sich und ihre Ziele, sondern für Geld. Arbeit und Leben erscheinen wie zwei Paar Schuhe. Und die Basis der Funktionalität sind meist immer noch alte hierarchische Strukturen der Dominanz. Heute leben wir vermehrt in der späten Phase der Kultur der Funktionalität. Sie hat ihren Zenit vielerorts bereits überschritten und dort können wir selbst mit noch mehr Regeln und Verordnungen das immer komplexer werdende Miteinander nicht mehr richtig regulieren, weder in privaten noch beruflichen oder gesellschaftlichen Kontexten. Was wären jetzt der nächste Schritt? Die nächste Kultur ist die des sich wechselseitig unterstützenden Miteinanders. Es ist die Kultur der gelebten Fürsorglichkeit. Wir unterstützen andere auf ihren Wegen und bei ihren Arbeiten und wir werden von anderen bei unseren Arbeiten und Zielen unterstützt. Leicht können wir gemeinsame Ziele definieren und erreichen. Wir haben ein gutes Gespür von uns und den anderen. Hier herrscht Vertrauen und Inspiration, denn Scham gehört der ersten und Schuld der zweiten Kulturstufe an. Auf der Kulturstufe der Fürsorglichkeit verschränken wir flexibel unsere Stärken und Schwächen, um gemeinsam stark auftreten zu können. Arbeit und Leben wird nicht mehr künstlich getrennt. „Arbeit“ ist unsere Wirksamkeit und Anteilnahme und damit ein guter Teil unseres Lebens. Wir „leben uns aus“, sagt man ja so. Wenn wir den Schritt in diese fürsorgliche Kultur nicht machen, wird es schnell wieder bergab gehen. Zusammenarbeit scheiterte dann letzten Endes an der Individualität, die auf der funktionalen Kulturstufe naturgegeben immer stärker werden würde. Leider kann die Kultur der Funktionalität nicht mir Individualität umgehen. Dort, wo die Zusammenarbeit scheitert, findet such das System bald in der Kultur der Dominanz oder sogar im Chaos wieder. Doch gehen wir einfach mutig voran, dann werden selbstbestimmte Individuen frei zu selbstorganisierten Teams und Projekten zusammenkommen und so zeichnet sich die Evolution des Miteinanders als friedliche (R)evolution der Herzen ab. Selbstorganisation auf der Ebene eines Teams ist nicht schwer, doch das gilt nur für Teams, die sich innerhalb der Kultur der Fürsorge bewegen. Deshalb ist die erste Aufgabe der Wechsel in die Kultur der Fürsorge. . .
Gelingendes Miteinander ist Weg und Ziel zugleich. Gute Methoden und Tools erleichtern die Selbstorganisation eines Teams erheblich. Rege dein Team zu ersten Schritten in diese Richtung an und erlebe den Unterschied.