GFK-plus FAQs

Was ist GFK-plus

GFK-plus ist eine Methode, die es Menschen leicht macht, miteinander in eine produktive Synergie zu kommen. Mit Hilfe dieser Methode wirken Menschen auf Augenhöhe zusammen und organisieren sich dabei selbst in Teams und Unterteams. Das Besondere ist, dass bei GFK- plus keine neue Team- oder Arbeitsstruktur vorgeschlagen wird. Vielmehr unterstützt GFK-plus Teams, selbst zu einer geeigneten Struktur zu finden. GFK-plus aktiviert die inneren Kräfte von Menschen und knüpft an die natürlichen Prinzipien von Gemeinsamkeit an. Deshalb fühlt sich die Anwendung wenig technisch an und wird mehr entdeckt als gelernt. Die Parameter von GFK-plus selbststeuernde Teams organisches Miteinander lebensdienliche Gemeinschaften Begegnungen auf Augenhöhe Die Wurzeln von GFK-plus GFK-plus hat eine Verbindung zur klassischen Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Dr. Marshall Rosenberg. Rosenberg hat vier Schritte entwickelt, mit der Menschen in eine gute persönliche Verbindung kommen, jenseits aller Vorstellungen, Meinungen und Ideologien. Diese Methode ist bei persönlichen Unstimmigkeiten und Konflikten sehr wirkungsvoll und hat sich deshalb weltweit verbreitet. Sie wird in vielen beruflichen Kontexten verwendet. Doch was der klassischen GFK bisher fehlte, war ein zweiter Prozess, mit dem man die Systeme der gemeinsamen Zusammenarbeit „gewaltfrei“ organisieren und optimieren kann. Die Entwicklung von GFK-plus GFK-plus wurde in Deutschland von drei GFK-TrainerInnen und einem Kommunikationsentwickler entwickelt. Ihnen war von Anfang an klar, dass sich in einer immer komplexeren und gleichzeitig auch immer offeneren Welt Gemeinschaften und Teams verstärkt ohne echten "Boss" auskommen wollen und sich deshalb selbst managen müssen. Aber wie? Teams brauchen eine einfache Methode, mit der sie die unterschiedlichen individuellen Potenziale und Bestrebungen integrieren und organisieren können ohne dabei das Ziel eines Projekts oder einer Unternehmung aus den Augen zu verlieren. Die Komponenten von GFK-plus Das zentrale Element von GFK-plus ist der Vier-Schritte-Kreis. Mit ihm kann der Prozess im Team oder der Gruppe schrittweise und nachhaltig gelingen. Daneben gibt es verschiedene Tools und einige Zusatzelemente für das Selbstmanagement, die nach Bedarf einfließen können.

Wozu GFK-plus

Wenn man sich fragt, wozu GFK-plus eigentlich gut ist, dann gibt es eine Antwort aus der individuellen Perspektive und eine Antwort aus der Perspektive der Gemeinschaft (Partnerschaft, Team, Unternehmen, Community). Das Wozu für das Individuum Jedes organisierte Miteinander hat Regeln. Nach diesen soll man sich richten, nett sein und vor allem nicht stören. Von der Schule an, über den Militärdienst und die berufliche Ausbildung bis hin zur Arbeitsstelle und dem Altersheim überall ist man aufgefordert, funktional mitzumachen. Das trainiert einen Menschen in der Kunst des Gehorsams und der Anpassung. Unsere Kraft wird für Projekte eingesetzt, die nicht unsere sind und oft sogar unseren Interessen entgegenlaufen. Je bewusster wir werden, desto weniger wollen wir das mitmachen. Der Mensch ist eine Quelle von Tatkraft, Bewusstheit, Sinnempfindung, Inspiration, Lebendigkeit, Kreativität und auch Spiritualität. All das kann nur von Seiten der Menschen und von nirgendwo sonst her in Prozesse mit einfließen. Doch bisher hat man aus dieser Quelle hauptsächlich die Tatkraft akzeptiert und eingekauft. Das hat einen Vorteil für Systeme, denn die Zusammenarbeit kann von zentraler Stelle aus gesteuert werden, indem man ein Programm vorgibt, das dann von anderen nur durchgeführt wird. Doch das ungenutzte Potenzial der Mitarbeitenden erzeugt Spannungen, und zwar sowohl in den Menschen als auch in den Systemen. Die Zeit scheint gekommen, die eigenen Qualitäten und Potenziale auszuleben. Wenn jedoch alle nur individuell agieren und in ihrem Wirken nicht zueinander finden, wird es nur immer einsamer und chaotischer. Mit GFK-plus können Menschen ihre individuellen Potenziale bewusst verschränken und sie selbstorganisiert im Rahmen der Projekte optimal einsetzen. Das Wozu für Teams, Unternehmen und Communities In herkömmlichen Systemen ordnen sich alle Individuen in kollektive Strukturen ein. Man spricht dann von „der Schulklasse“, „dem Heer“ oder „der Abteilung“. Konventionen, Regeln und Sanktionen sind dabei der Kitt, der alles zusammen hält. Schuld, Scham, Empörung und Depressivität werden zum Systemklima. Die Kommunika¬tions¬qualität, das Vertrauen und die Transparenz sinken. Wo sind in dieser grauen Uniformität nur die vielen lebendigen und spannenden Menschen geblieben? Kollektive sind selten intelligenter als ihr klügstes Mitglied und in ihrer Eigendynamik schwer zu steuern. Das ungenutzte Potential der Menschen wirkt als Trägheit, Reibung und Widerstand. Es entstehen sonderbare Strategien und Ideologien, die den Menschen nicht gerecht werden und die auch die Menschlichkeit nicht fördern. Der GFK-plus Prozess weckt und lenkt die individuellen Kräfte. Kraftvolle Netzwerke ersetzen die gesichtslosen kollektiven Strukturen. Mit GFK-plus bilden sich zufriedene, interaktiv intelligente und selbststeuernde Teams. Für das Unternehmen bedeutet das mehr Kreativität, Engagement, Leistung und Zukunftsfähigkeit in unsicheren Zeiten.

Starten mit GFK-plus

GFK-plus beginnt man am besten im direkten Miteinander zu zweit oder zu dritt oder in einem kleinen vertrauten Kreis. Man kann in der Partnerschaft oder Familie beginnen oder sich eine eigene GFK-plus ÜbungspartnerIn suchen. Leicht lernt man die ersten Schritte, erfährt den Nutzen und ist angetan. Im Miteinander begegnet man nicht nur der anderen Person, sondern auch sich selbst. Im neuen GFK-plus Modus ist das Miteinander anders und damit verändert sich auch das eigene Selbstverständnis und Selbstgefühl. Als nächstes kommt der zweite Schritt: GFK-plus im Team, im Unternehmen oder in noch größeren Kontexten. Das Prinzip ist immer das gleiche. Hat man es einmal verstanden, tut man sich leicht. Die ersten Schritte Es gibt viele Möglichkeiten, mit GFK-plus zu beginnen. Man kann mit dem gratis Onlinekurs „Easy-Start“ beginnen, sich auf der Webseite (www.gfk-plus.net) Infomaterial ansehen, einer Videokonferenz beiwohnen, ein Event oder eine Übungsgruppe besuchen oder mit dem GFK- plus Buch loslegen. Gibt es noch keine Übungsgruppe in der Nähe, kann man eine ins Leben rufen. Dort kann man sich mit anderen austauschen und gemeinsam experimentieren. In der GFK-plus App und den Onlinekursen findet man einige Einstiegsübungen. Man kann mit den GFK-plus Hotspots telefonieren, sich Rat holen oder sie einladen. Man beginnt mit einem kleinen Projekt, einer Aktion oder einem Tag, den man mit GFK-plus gemeinsam aktiv gestalten möchte. Gelingt das gut, startet man das nächste Projekt. Bald werden die Grundlagen vertrauter und GFK-plus bekommt mehr und mehr Raum im Leben. Gemeinsam traut man sich an Aufgaben, die einem vorher zu schwierig erschienen. Das Leben transformiert sich. Kommt es hin und wieder zu Schwierigkeiten, kann man sich Unterstützung hinzuholen. Oft hängt es nur an Kleinigkeiten, die von außen leichter zu erkennen sind. Der Start von GFK-plus in Unternehmen In Unternehmen und Communities ist eine vertrauenserweckende Strategie für die Einführung von GFK-plus erforderlich. Als Start wäre es möglich, einen GFK-plus Coach für einen Vortrag oder einen Workshop einzuladen. Danach könnten die Mitarbeitenden, denen GFK-plus spontan zusagt, die nächsten Wochen über GFK-plus im privaten Umfeld erproben (s.o.). Das Unternehmen kann ihnen dazu die weiterführenden Online-Kursmodule und vielleicht auch das eine oder andere Coaching zur Verfügung stellen. Damit entsteht eine Win-Win-Situation. Die ersten Schritte werden außerhalb der Arbeitszeit in einer vertrauensvollen Umgebung gegangen. Das stärkt die Mitarbeitenden und deren private Umgebung. Sie ihrerseits tragen ihr Vertrauen und ihre neue Kompetenz in die Arbeitsteams hinein. Als nächstes startet man ein kleineres Projekt mit GFK-plus und greift dabei auf die Leute zurück, die bereits etwas Vorwissen haben. Der GFK-plus Coach begleitet erste Schritte und steht auch weiter als AnsprechpartnerIn zur Verfügung. So sammelt sich immer mehr Erfahrung und Kompetenz an und schrittweise dehnt sich der GFK-plus Modus auf das weitere Unternehmen aus.

Mit wem GFK-plus

GFK-plus ist für alle Menschen gedacht, die sich mit anderen auf Augenhöhe und selbstständig organisieren wollen. Insofern ist die Methode auch möglichst einfach gehalten. Man könnte sagen: Wer lernen kann, wie man Auto fährt, kann auch GFK-plus lernen. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, von der bisherigen Art des Miteinanders in den GFK-plus Modus zu wechseln. Dazu braucht es Flexibilität, Neugier und Vertrauen. Man muss Neues offen ausprobieren, um es realistisch einschätzen und effektiv anwenden zu können. Das fällt nicht allen leicht. GFK-plus bietet für die sensible Übergangsphase eine elegante Change-Strategie an. PionierIn sein – wer beginnt? In Gemeinschaft oder Institution gibt es Menschen, die sich leichter auf Veränderungen einlassen können. Sie sind vom Herzen her Pioniere. Sie gehen gerne neu Wege. Andere wiederum stehen in ihrer Lebenssituation gerade mit dem Rücken zur Wand und wählen deshalb die Veränderung. Sie erproben GFK-plus bspw. um eine Beziehung zu retten oder ein Projekt, ein Team oder sogar ein ganzes Unternehmen zu stabilisieren. Doch am leichtesten tun sich jene, die unglücklich mit dem Modus ihres Miteinanders sind und im Erstkontakt ahnen, dass GFK-plus echte Antworten für sie bereitstellen kann. In diesen Leuten existiert ein Hunger nach einer guten Gemeinsamkeit. Sehen sie eine Möglichkeit, werden sie sofort losgehen. Veränderung und Bewusstsein GFK-plus stellt unser Bewusstsein vor eine Aufgabe. Wo wir als Menschen eigentlich gewohnt sind, uns auf das Sichtbare, Vorhersehbare und Berechenbare zu verlassen, entwickeln wir bei GFK-Plus eine interaktive Sensitivität. Und in unserer sehr funktional ausgerichteten Kultur, die sich aus einer männerdominierten Welt heraus entwickelt hat, sind uns Gedanken meist vertrauter als Gefühle. Viele wissen wenig über ihr Innenleben, ihre Bedürfnisse und ihre wirklichen Ziele. Für einen selbststeuernden Modus brauchen wir jedoch einen guten oder zumindest ausreichenden Bezug zu uns selbst und zu den anderen Teammitgliedern. Am Anfang ist das so, als würden wir Muskeln trainieren, nachdem der Gipsverband abgenommen wurde. Es braucht einige Zeit, bis sie wieder richtig arbeiten und sich dabei wohl fühlen. Davon darf man sich nicht irritieren lassen. Die "sozialen Muskeln" sind bei uns Menschen vorhanden und mit den ersten Erfolgen kommen wir leicht über die Anfangsschwelle hinweg. GFK-plus ist keine Selbsterfahrungs- oder Therapieform . GFK-plus ist selbstverständlich ideologiefrei und dafür gedacht, Menschen zu helfen, sich in ihren Aktivitäten leicht und zeitgemäß zu organisieren. Es geht also nicht um Selbstoptimierung oder darum, einfach nur Probleme los zu werden oder passiv miteinander glücklich zu sein. Dazu gibt es bestimmt andere Methoden. GFK-plus ist für Handelnde, die sich miteinander optimal in ihren Aktivitäten abstimmen wollen. Power vs. Dominanz GFK-plus ist für Leute, die gerne ihre positive und natürliche Mächtigkeit leben, ohne sie in Form von Dominanz ausleben zu wollen. Die Mächtigkeit der einzelnen wird vorwärtsgewandt und zu einer größeren Team-Force verschränkt, um interaktiv intelligent wirksam zu werden. Das gelingt mit GFK-plus. Wer dagegen lieber selbst sein eigenes Ding durchzieht, wird kaum einen zentralen Platz in einem selbstorganisierten Team suchen auch das ist Selbststeuerung. Alle finden ihren eigenen guten Platz im Team oder in Bezug zum Team, wenn sie in eine vermittelnde Kommunikation gehen können. GFK-plus kann ihr Verständnis dafür stärken. Wenn das einigen Personen gar nicht gelingt, ist womöglich zuerst noch etwas grundlegende persönliche Erkenntnisarbeit nötig. Coaching und Seminare können sie dabei unterstützen.
lebendiges Miteinander organisieren
Fragen sind wichtiger als Antworten. Eine gute Frage kann einen lange begleiten und die Schritte in die richtige Richtung lenken. Insofern sind alle Antworten nicht dazu da, die Fragen aufzulösen, sondern sollen die Fragenden beflügeln. Nach einiger Zeit können wir diesen Bereich ausbauen und noch detaillierter und spezifischer auf Problemstellungen eingehen, wie sie sich natürlich im organisierten Miteinander ergeben. Damit wir mit unseren Antworten am Puls der Aufmerksamkeit sein können, schreib uns bitte deine fachlichen Fragen.
MEINE FRAGE  1. Was ist GFK-plus   2. Wozu GFK-plus   3. Mit wem GFK-plus   4. Starten mit GFK-plus   ANFRAGE  GFK-plus PRAXIS 
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GFK-plus FAQs

Was ist GFK-plus

GFK-plus ist eine Methode, die es Menschen leicht macht, miteinander in eine produktive Synergie zu kommen. Mit Hilfe dieser Methode wirken Menschen auf Augenhöhe zusammen und organisieren sich dabei selbst in Teams und Unterteams. Das Besondere ist, dass bei GFK-plus keine neue Team- oder Arbeitsstruktur vorgeschlagen wird. Vielmehr unterstützt GFK-plus Teams, selbst zu einer geeigneten Struktur zu finden. GFK-plus aktiviert die inneren Kräfte von Menschen und knüpft an die natürlichen Prinzipien von Gemeinsamkeit an. Deshalb fühlt sich die Anwendung wenig technisch an und wird mehr entdeckt als gelernt. Die Parameter von GFK-plus selbststeuernde Teams organisches Miteinander lebensdienliche Gemeinschaften Begegnungen auf Augenhöhe Die Wurzeln von GFK-plus GFK-plus hat eine Verbindung zur klassischen Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Dr. Marshall Rosenberg. Rosenberg hat vier Schritte entwickelt, mit der Menschen in eine gute persönliche Verbindung kommen, jenseits aller Vorstellungen, Meinungen und Ideologien. Diese Methode ist bei persönlichen Unstimmigkeiten und Konflikten sehr wirkungsvoll und hat sich deshalb weltweit verbreitet. Sie wird in vielen beruflichen Kontexten verwendet. Doch was der klassischen GFK bisher fehlte, war ein zweiter Prozess, mit dem man die Systeme der gemeinsamen Zusammenarbeit „gewaltfrei“ organisieren und optimieren kann. Die Entwicklung von GFK-plus GFK-plus wurde in Deutschland von drei GFK- TrainerInnen und einem Kommunikationsentwickler entwickelt. Ihnen war von Anfang an klar, dass sich in einer immer komplexeren und gleichzeitig auch immer offeneren Welt Gemeinschaften und Teams verstärkt ohne echten "Boss" auskommen wollen und sich deshalb selbst managen müssen. Aber wie? Teams brauchen eine einfache Methode, mit der sie die unterschiedlichen individuellen Potenziale und Bestrebungen integrieren und organisieren können ohne dabei das Ziel eines Projekts oder einer Unternehmung aus den Augen zu verlieren. Die Komponenten von GFK-plus Das zentrale Element von GFK-plus ist der Vier- Schritte-Kreis. Mit ihm kann der Prozess im Team oder der Gruppe schrittweise und nachhaltig gelingen. Daneben gibt es verschiedene Tools und einige Zusatzelemente für das Selbstmanagement, die nach Bedarf einfließen können.

Wozu GFK-plus

Wenn man sich fragt, wozu GFK-plus eigentlich gut ist, dann gibt es eine Antwort aus der individuellen Perspektive und eine Antwort aus der Perspektive der Gemeinschaft (Partnerschaft, Team, Unternehmen, Community). Das Wozu für das Individuum Jedes organisierte Miteinander hat Regeln. Nach diesen soll man sich richten, nett sein und vor allem nicht stören. Von der Schule an, über den Militärdienst und die berufliche Ausbildung bis hin zur Arbeitsstelle und dem Altersheim überall ist man aufgefordert, funktional mitzumachen. Das trainiert einen Menschen in der Kunst des Gehorsams und der Anpassung. Unsere Kraft wird für Projekte eingesetzt, die nicht unsere sind und oft sogar unseren Interessen entgegenlaufen. Je bewusster wir werden, desto weniger wollen wir das mitmachen. Der Mensch ist eine Quelle von Tatkraft, Bewusstheit, Sinnempfindung, Inspiration, Lebendigkeit, Kreativität und auch Spiritualität. All das kann nur von Seiten der Menschen und von nirgendwo sonst her in Prozesse mit einfließen. Doch bisher hat man aus dieser Quelle hauptsächlich die Tatkraft akzeptiert und eingekauft. Das hat einen Vorteil für Systeme, denn die Zusammenarbeit kann von zentraler Stelle aus gesteuert werden, indem man ein Programm vorgibt, das dann von anderen nur durchgeführt wird. Doch das ungenutzte Potenzial der Mitarbeitenden erzeugt Spannungen, und zwar sowohl in den Menschen als auch in den Systemen. Die Zeit scheint gekommen, die eigenen Qualitäten und Potenziale auszuleben. Wenn jedoch alle nur individuell agieren und in ihrem Wirken nicht zueinander finden, wird es nur immer einsamer und chaotischer. Mit GFK-plus können Menschen ihre individuellen Potenziale bewusst verschränken und sie selbstorganisiert im Rahmen der Projekte optimal einsetzen. Das Wozu für Teams, Unternehmen und Communities In herkömmlichen Systemen ordnen sich alle Individuen in kollektive Strukturen ein. Man spricht dann von „der Schulklasse“, „dem Heer“ oder „der Abteilung“. Konventionen, Regeln und Sanktionen sind dabei der Kitt, der alles zusammen hält. Schuld, Scham, Empörung und Depressivität werden zum Systemklima. Die Kommunika¬tions¬qualität, das Vertrauen und die Transparenz sinken. Wo sind in dieser grauen Uniformität nur die vielen lebendigen und spannenden Menschen geblieben? Kollektive sind selten intelligenter als ihr klügstes Mitglied und in ihrer Eigendynamik schwer zu steuern. Das ungenutzte Potential der Menschen wirkt als Trägheit, Reibung und Widerstand. Es entstehen sonderbare Strategien und Ideologien, die den Menschen nicht gerecht werden und die auch die Menschlichkeit nicht fördern. Der GFK-plus Prozess weckt und lenkt die individuellen Kräfte. Kraftvolle Netzwerke ersetzen die gesichtslosen kollektiven Strukturen. Mit GFK-plus bilden sich zufriedene, interaktiv intelligente und selbststeuernde Teams. Für das Unternehmen bedeutet das mehr Kreativität, Engagement, Leistung und Zukunftsfähigkeit in unsicheren Zeiten.

Starten mit GFK-plus

GFK-plus beginnt man am besten im direkten Miteinander zu zweit oder zu dritt oder in einem kleinen vertrauten Kreis. Man kann in der Partnerschaft oder Familie beginnen oder sich eine eigene GFK-plus ÜbungspartnerIn suchen. Leicht lernt man die ersten Schritte, erfährt den Nutzen und ist angetan. Im Miteinander begegnet man nicht nur der anderen Person, sondern auch sich selbst. Im neuen GFK-plus Modus ist das Miteinander anders und damit verändert sich auch das eigene Selbstverständnis und Selbstgefühl. Als nächstes kommt der zweite Schritt: GFK-plus im Team, im Unternehmen oder in noch größeren Kontexten. Das Prinzip ist immer das gleiche. Hat man es einmal verstanden, tut man sich leicht. Die ersten Schritte Es gibt viele Möglichkeiten, mit GFK-plus zu beginnen. Man kann mit dem gratis Onlinekurs „Easy-Start“ beginnen, sich auf der Webseite (www.gfk-plus.net) Infomaterial ansehen, einer Videokonferenz beiwohnen, ein Event oder eine Übungsgruppe besuchen oder mit dem GFK- plus Buch loslegen. Gibt es noch keine Übungsgruppe in der Nähe, kann man eine ins Leben rufen. Dort kann man sich mit anderen austauschen und gemeinsam experimentieren. In der GFK-plus App und den Onlinekursen findet man einige Einstiegsübungen. Man kann mit den GFK-plus Hotspots telefonieren, sich Rat holen oder sie einladen. Man beginnt mit einem kleinen Projekt, einer Aktion oder einem Tag, den man mit GFK-plus gemeinsam aktiv gestalten möchte. Gelingt das gut, startet man das nächste Projekt. Bald werden die Grundlagen vertrauter und GFK- plus bekommt mehr und mehr Raum im Leben. Gemeinsam traut man sich an Aufgaben, die einem vorher zu schwierig erschienen. Das Leben transformiert sich. Kommt es hin und wieder zu Schwierigkeiten, kann man sich Unterstützung hinzuholen. Oft hängt es nur an Kleinigkeiten, die von außen leichter zu erkennen sind. Der Start von GFK-plus in Unternehmen In Unternehmen und Communities ist eine vertrauenserweckende Strategie für die Einführung von GFK-plus erforderlich. Als Start wäre es möglich, einen GFK-plus Coach für einen Vortrag oder einen Workshop einzuladen. Danach könnten die Mitarbeitenden, denen GFK-plus spontan zusagt, die nächsten Wochen über GFK-plus im privaten Umfeld erproben (s.o.). Das Unternehmen kann ihnen dazu die weiterführenden Online-Kursmodule und vielleicht auch das eine oder andere Coaching zur Verfügung stellen. Damit entsteht eine Win- Win-Situation. Die ersten Schritte werden außerhalb der Arbeitszeit in einer vertrauensvollen Umgebung gegangen. Das stärkt die Mitarbeitenden und deren private Umgebung. Sie ihrerseits tragen ihr Vertrauen und ihre neue Kompetenz in die Arbeitsteams hinein. Als nächstes startet man ein kleineres Projekt mit GFK-plus und greift dabei auf die Leute zurück, die bereits etwas Vorwissen haben. Der GFK-plus Coach begleitet erste Schritte und steht auch weiter als AnsprechpartnerIn zur Verfügung. So sammelt sich immer mehr Erfahrung und Kompetenz an und schrittweise dehnt sich der GFK-plus Modus auf das weitere Unternehmen aus.

Mit wem GFK-plus

GFK-plus ist für alle Menschen gedacht, die sich mit anderen auf Augenhöhe und selbstständig organisieren wollen. Insofern ist die Methode auch möglichst einfach gehalten. Man könnte sagen: Wer lernen kann, wie man Auto fährt, kann auch GFK-plus lernen. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, von der bisherigen Art des Miteinanders in den GFK-plus Modus zu wechseln. Dazu braucht es Flexibilität, Neugier und Vertrauen. Man muss Neues offen ausprobieren, um es realistisch einschätzen und effektiv anwenden zu können. Das fällt nicht allen leicht. GFK-plus bietet für die sensible Übergangsphase eine elegante Change-Strategie an. PionierIn sein – wer beginnt? In Gemeinschaft oder Institution gibt es Menschen, die sich leichter auf Veränderungen einlassen können. Sie sind vom Herzen her Pioniere. Sie gehen gerne neu Wege. Andere wiederum stehen in ihrer Lebenssituation gerade mit dem Rücken zur Wand und wählen deshalb die Veränderung. Sie erproben GFK- plus bspw. um eine Beziehung zu retten oder ein Projekt, ein Team oder sogar ein ganzes Unternehmen zu stabilisieren. Doch am leichtesten tun sich jene, die unglücklich mit dem Modus ihres Miteinanders sind und im Erstkontakt ahnen, dass GFK-plus echte Antworten für sie bereitstellen kann. In diesen Leuten existiert ein Hunger nach einer guten Gemeinsamkeit. Sehen sie eine Möglichkeit, werden sie sofort losgehen. Veränderung und Bewusstsein GFK-plus stellt unser Bewusstsein vor eine Aufgabe. Wo wir als Menschen eigentlich gewohnt sind, uns auf das Sichtbare, Vorhersehbare und Berechenbare zu verlassen, entwickeln wir bei GFK-Plus eine interaktive Sensitivität. Und in unserer sehr funktional ausgerichteten Kultur, die sich aus einer männerdominierten Welt heraus entwickelt hat, sind uns Gedanken meist vertrauter als Gefühle. Viele wissen wenig über ihr Innenleben, ihre Bedürfnisse und ihre wirklichen Ziele. Für einen selbststeuernden Modus brauchen wir jedoch einen guten oder zumindest ausreichenden Bezug zu uns selbst und zu den anderen Teammitgliedern. Am Anfang ist das so, als würden wir Muskeln trainieren, nachdem der Gipsverband abgenommen wurde. Es braucht einige Zeit, bis sie wieder richtig arbeiten und sich dabei wohl fühlen. Davon darf man sich nicht irritieren lassen. Die "sozialen Muskeln" sind bei uns Menschen vorhanden und mit den ersten Erfolgen kommen wir leicht über die Anfangsschwelle hinweg. GFK-plus ist keine Selbsterfahrungs- oder Therapieform . GFK-plus ist selbstverständlich ideologiefrei und dafür gedacht, Menschen zu helfen, sich in ihren Aktivitäten leicht und zeitgemäß zu organisieren. Es geht also nicht um Selbstoptimierung oder darum, einfach nur Probleme los zu werden oder passiv miteinander glücklich zu sein. Dazu gibt es bestimmt andere Methoden. GFK-plus ist für Handelnde, die sich miteinander optimal in ihren Aktivitäten abstimmen wollen. Power vs. Dominanz GFK-plus ist für Leute, die gerne ihre positive und natürliche Mächtigkeit leben, ohne sie in Form von Dominanz ausleben zu wollen. Die Mächtigkeit der einzelnen wird vorwärtsgewandt und zu einer größeren Team-Force verschränkt, um interaktiv intelligent wirksam zu werden. Das gelingt mit GFK-plus. Wer dagegen lieber selbst sein eigenes Ding durchzieht, wird kaum einen zentralen Platz in einem selbstorganisierten Team suchen auch das ist Selbststeuerung. Alle finden ihren eigenen guten Platz im Team oder in Bezug zum Team, wenn sie in eine vermittelnde Kommunikation gehen können. GFK-plus kann ihr Verständnis dafür stärken. Wenn das einigen Personen gar nicht gelingt, ist womöglich zuerst noch etwas grundlegende persönliche Erkenntnisarbeit nötig. Coaching und Seminare können sie dabei unterstützen.
lebendiges Miteinander organisieren
Fragen sind wichtiger als Antworten. Eine gute Frage kann einen lange begleiten und die Schritte in die richtige Richtung lenken. Insofern sind alle Antworten nicht dazu da, die Fragen aufzulösen, sondern sollen die Fragenden beflügeln. Nach einiger Zeit können wir diesen Bereich ausbauen und noch detaillierter und spezifischer auf Problemstellungen eingehen, wie sie sich natürlich im organisierten Miteinander ergeben. Damit wir mit unseren Antworten am Puls der Aufmerksamkeit sein können, schreib uns bitte deine fachlichen Fragen.
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